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141023 Berkeley


Wir sind tief in unserem Herzen einfach Nordkalifornier. Es war schoen mal wieder zu Hause zu sein und unsere guten Freunde zu sehen.

Dillon Beach

130322 Dillon Beach

Am letzten Wochenende waren wir mit Freunden in Dillon Beach und hatten ein schoenes Haus gemietet. Wir hatten Traumwetter – wenn auch etwas frisch – und einen tollen Ausblick.

30. Geburtstag und Iron Maiden

So, jetzt hat es mich auch getroffen. Kein Twen mehr, sondern erwachsene 30 Jahre. Ich möchte mich bei allen bedanken, die so toll an mich gedacht haben. Das ist besonders so weit in der Ferne ein gutes Gefühl. Wir haben am Samstag mit ein paar Freunden in den Geburtstag bei Bier, Caipirinha und White Russian reingefeiert. Angaben einer gewissen Ehefrau zu Folge soll ich ganz gut einen Sitzen gehabt haben. Das bestreite ich aber ;-). Am Geburtstagsmorgen hat mich Sandra mit einem tollen Geburtstagstisch überrascht. Mit dem neuen Teleobjektiv von meinen Eltern ging es dann in den botanischen Garten, den wir als einen unserer neuen Lieblingsorte entdeckt haben.

Am Abend kam dann das Highlight: Iron Maiden haben ganz in der Nähe in Concord gespielt und das war richtig gut. Die Atmosphäre war schon auf dem Parkplatz lustig. Dieser Ort liegt irgendwie mitten im Nirgendwo und plötzlich tauchen all diese Metalfans auf mit Kutten und Cons-Schuhen, ganz so als wären sie direkt aus Spinal Tap, Detroit Rock City oder Wayne’s World entsprungen. Auf dem Weg zur Bühne wurden wir sogar von fanatischen Christen daraufhingewiesen, dass wir das Konzert lieber nicht besuchen sollen. Ehrlich gesagt kommen mir Iron Maiden eher harmlos vor. Es ist mehr wie das perfekte Heavy-Metal-Musical, wo Dads mit ihren Kids hingehen. Auch Iron Maiden sehen so aus als hätten sie vor allem Spaß am Spielen und sehen nicht nach Satanisten aus. Das Konzert haben wir dann mit super Karten ganz aus der Nähe mitkriegen können und die Stimmung mit den 12500 anderen Leuten war grandios.

Freunde

Mittlerweile haben wir schon ein paar wirklich nette neue Freunde gefunden mit denen wir viel unternehmen: Konzerte, Kneipe, Grillen. Das macht Spaß, denn man will ja auch nicht immer nur zweit abhängen (obwohl das bisher auch nicht das leiseste Problem darstellt). Leider sind natürlich die meisten hier nur auf Zeit da, so dass wir uns von unserer Ösi-Freundin Nicole schon wieder verabschieden mussten. Das ist schade!

Ich bin mal gespannt, ob wir aber auch ein paar East-Bay-Ureinwohner kennenlernen werden…die scheinen in diesem internationalen Umfeld wirklich rar gesät 😉

Aufbau eines sozialen Netzwerks

In der Zwischenzeit haben wir auch schon viele neue nette Leute kennengelernt mit denen wir unter der Woche und am Wochenende häufiger mal unterwegs sind. Besonders die große deutsche Community am Informatikinstitut haben wir durch meinen Kollegen Nicolas kennengelernt. Mit dabei ist auch häufig Emma, die Tochter von Melanie und Benni. Interessant ist dabei zu bemerken, dass auch wir uns eher nach deutschen Freunden umsehen und sich auf diese Art große Grüppchen der gleichen Nationalität bilden. Das ist ja etwas, was man Einwanderern in Deutschland schon einmal vorwirft und was der Integration nicht besonders dienlich ist. Aber irgendwie handelt es sich um einen Prozess, der recht einfach so passiert. Man ist in einem neuen Land mit vielen neuen Eindrücken und hält sich dann gern auch mal an etwas Vertrautes. Ist sowieso eine interessante Erfahrung auch mal Ausländer zu sein, denn jeder erkennt uns natürlich an unserem famosen denglischen Akzent ;-).