Fotos von Oktober

Oh Kalifornien, wie moegen wir Dich. Du bist so abwechslungsreich und voller wunderbarer Dinge. Schoen, dass wir nicht so weit weg wohnen. Nur 5h Flug…das ist ja ein Katzensprung.img_2866_shadowLake Tahoeimg_2735_shadowBay Area Tattoo ConventionHaight Street


img_2910_shadowHalloween als Stummfilm.
img_2582_shadowDer sieht aber freundlich aus.img_2492_shadowEs geht los am North Shore.

Verlassenes Haus am North Shore.

Snowboarden!

Mit dem Bus aus der Bay morgens um 5:30Uhr losfahren, dann den ganzen Tag auf die Piste und um halb acht waren wir wieder zu Hause. Da es noch frueh in der Saison ist war es natuerlich noch nicht perfekt, wir hatten allerdings viele richtig gute Abfahrten.

2. (Schwieger-)Mutter Besuch

Gerade sitzen wir im Flieger nach Deutschland und haben noch gar nicht über die Zeit mit Angelika erzählt. Da Sandra seit September als Lehrerin arbeitet und jetzt mittlerweile sogar auch beim OLLI richtig angestellt ist und auch ich für unser Experiment gut ran musste, hatten wir leider nicht ganz so viel Zeit für viele gemeinsame Tage, doch schafften wir es zumindest für drei Tage eine schöne Hütte am Lake Tahoe zu mieten. Diese Jahreszeit zwischen Sommer und Winter ist sehr empfehlenswert. Die Massen sind verschwunden, aber es ist immer noch schön warm und wir haben gewandert und ausgespannt. Auf dem Rückweg ging es dann über Placerville, Sacramento und die Geisterstadt Locke nach Hause. Natürlich war aber noch genügend Zeit um ausreichend San Francisco zu besichtigen und eine leckere Weinprobe in Napa zu machen.

Unterwegs mit Philipp & Jessica

Das eben erwähnte gute Wetter war eine nette Begleiterscheinung der Ankunft von Philipp und Jessica. Zum Glück habe ich einen netten Chef und konnte mir spontan den halben Donnerstag frei nehmen, um gemeinsam zum Strand zu fahren. Coole Sache statt Arbeit innerhalb von 60km an einem tollen Strand zu sein. Abends ging es dann mit Amelie und Nicolas noch nach San Francisco für ein paar Bier. Aber nicht zu lang, denn das lange gemeinsame Laborday-Wochenende am Lake Tahoe stand vor der Tür. Kurz nach der Ankunft auf unserem Campingplatz Silver Creek dann aber erstmal Ernüchterung: der Platz liegt zwar direkt neben dem Truckee River, aber halt auch direkt neben einer stark befahrenen Straße und ist zudem auch nicht besonders einladend gestaltet. Also Planänderung und auf zur Suche nach einem neuen Campingplatz. Natürlich an einem der vollsten Wochenenden des Jahres keine einfache Sache. Zum Glück fanden wir dann auf dem gleichen wunderschönen Sugar Pine Campground vom letzten Mal noch Platz, zumindest für eine Nacht. Den nächsten Tag haben wir dann mit Wandern und Ausspannen am See verbracht. Besonders schön sind neben dem großen Hauptsee auch kleinere Seen direkt daneben. An diesem Abend mussten wir dann aber doch auf den hässlichen Campingplatz. In der Tat wäre er gar nicht so hässlich gewesen, wenn wir einen der paar Zeltplätze direkt am Ufer gehabt hätten, hatten wir aber nicht. Statt Rauschen des Flusses: Rauschen der Straße! Diese Nacht wurde es dann auch ziemlich kalt (1°C), jedoch bestanden unsere Schlafsäcke diese Eisprobe gut :-).
Am Sonntag trennten sich dann unsere Wege und Philipp und Jessica fuhren in den Yosemite weiter und wir machten uns auch einen Tag früher als geplant auf die Socken, weil wir keine Lust mehr auf diesen Zeltplatz hatten. Zusätzlich zu den kalten Nächten und der lauten Straße, wurde nämlich recht arglos von den Campingplatzwärtern von einem Bären berichtet, der jede Nacht den Platz aufsucht und nach Futter sucht. Ohne die ansonsten üblichen Bärenboxen aus dickem Stahl hinterließ das doch ein mulmiges Gefühl bei uns. Also änderten wir den Plan und wollten eine Nacht in Reno verbringen und ehrlich gesagt: nach einer knappen Stunden hatten wir die Schnauze voll! So stellen wir uns die Hölle  vor: Wie Zombies sitzen dort Menschen vor den Maschinen und füttern diese ohne Sinn und Verstand mit Geld. Auch ansonsten sieht Reno so aus als hätte es schon besser Jahre gesehen: KEINE REISE WERT! Also statt Reno ab nach Hause mit einem kleinen Abstecher nach Nevada City. Eine absolute Wohltat nach Reno. Ein kleines verschnarchtes Städtchen mit Hippies, schrägen Geschäften und leckerem Eis. So fühlten wir uns wohl. Den Montag verbrachten wir dann ganz entspannt bei tollem Sonnenschein in Berkeley 🙂

Zelten am Lake Tahoe

Jetzt nutze ich noch die Zeit am Flughafen bevor ich nach Seattle fliege, um von unserem Trip zum Lake Tahoe am letzten Wochenende zu berichten. Wir hatten diesen Ausflug zwar schon länger geplant, aber nicht im Sinn einen Zeltplatz vorzubuchen. Zum Glück wurde ich aber von meinem Kollegen Nicolas daran erinnert, dass es voll sein könnte, weil die Campingsaison doch recht kurz ist. Wir haben aber doch noch einen super Zeltplatz an der Westseite im Sugar Pine State Park ergattern können. Da hier viele Leute Camping verrückt sind, muss man leider bei der Anfahrt recht viel Stau einkalkulieren, unter anderem auch weil man über Sacramento fahren muss :-(. Zum Glück verteilt sich dieser Ansturm aber gut auf die ganzen Unterkünfte, so dass die Lage vor Ort entspannt ist. Auf unserer neuen Luftmatratze und in den neuen Schlafsäcken haben wir dann auch wie die Babies nach einem leckeren Grillabend geschlafen. Am Samstag haben wir uns gemütlich an den See gelegt und sind einmal um den See herum gefahren, was immerhin 115km sind. Am Sonntag vor der Abfahrt waren wir noch Jetski fahren. Ein großer Spaß mit Höchstgeschwindigkeit 75km/h! Yeah! Wir freuen uns schon auf den nächsten Campingtrip, denn auch Sandra scheint jetzt komplett überzeugt zu sein 🙂

Winterspass in Lake Tahoe

Am letzten Wochenende waren wir mit meiner Arbeitsgruppe in Lake Tahoe und hatten eine grossartige Zeit. Wir haben mit 12 Erwachsenen, 4 Kindern und einem Baby ein Haus bezogen und die Tage dann auf der Piste verbracht. Echt toll! Es ist einfach irre, dass man hier an einem Wochenende in kurzen Hosen eine Radtour macht und am naechsten Snowoarden geht. So kann man es echt aushalten.  Sandra hat sich diesmal nicht aufs Snowboard gewagt, sondern auf die Ski und es hat richtig gut geklappt nach zwei Tagen Skikurs. Da gibt es noch viel Potential!