Fotos von November

Reisevirus im November. Vielleicht ein kleines bisschen viel, aber es macht doch auch Spass!

Nur wenig Hawaii:


Viel Kalifornien ueber Thanksgiving:

Arbeit in Mexiko fuer Phil:

Arbeit in Montreal fuer Sandy:

Ein Wochenende in der Bay

130518 San Francisco 130519 Berkeley

Sandy und ich lieben die Bay Area einfach. Auch wenn wir mal nicht auf grosser Fahrt in andere Bereiche Kaliforniens sind, gibt es einfach so viel zu entdecken. Das Wetter war richtig sommerlich und selbst in San Francisco war es warm und nicht vernebelt. Manchmal vergessen wir im beschaulicheren Berkeley ein bisschen, dass wir diese verrueckte echte Grossstadt mit all ihren Moeglichkeiten vor der Nase haben. Die Stadt ist am Wochenende irre voll mit verschiedenen Leuten, die sich durch die Strassen quetschen, Polizeisirenen, bimmelenden Cable Cars usw.. Wir sind durch viele verschiedene Bezirke gelaufen und haben dann noch ein paar Bierchen in der Mission genossen. Sonntag gab es die Himalaya Fair in Berkeley und am Nachmittag noch einen Strandbesuch. Die Abwechslung hier ist einfach schwer zu ueberbieten.

Dia de los Muertos in der Mission

12/11/2 San Francisco Dia de los Muertos

Das war wild. Unser erster Dia de los Muertos im mexikanischen Teil von San Francisco, der Mission. Wir wussten nicht, was zu erwarten war und hatten uns deswegen auch nicht irgendwie zurecht gemacht, um dann albern auszusehen. Wie kann man es beschreiben? Das Video gibt vielleicht einen besseren Eindruck als ich beschreiben kann. Volle Strassen, Trommelmusik, tausende Menschen mit Totenkopfgesichtern, Tanzen, Altaere, alle laufen durcheinander. Es war eine Feier zum Gedenken der Toten, die froehlich und bedaechtig zu gleich war – inklusive Mondlandefaehrealtar fuer Neil Armstrong.

Ein Sonntag in der Stadt

10/07/12: Hardly Strictly Bluegrass – Patti Smith, Emmylou Harris, Johnny Two Bags

Am Sonntag kam in der Stadt alles zusammen: Fleet Week, America’s Cup und Hardly Strictly Bluegrass Festival. Jede dieser Veranstaltungen an sich haette die U-Bahn schon verstopft, daher kann man sich vorstellen, was also passierte. Hatte ich vergessen zu erwaehnen, dass auch noch Traumwetter war? Von Pier 39 aus sahen wir die riesigen und schnellen (!) Boote vom America’s Cup unter der Golden Gate Bridge waehrend die Kampfjets crazy Sachen machten. Aber natuerlich schon komisch so eine Flugshow mit Kriegsmaschinen. Die Leistung der Piloten ist unumstritten, aber wuerde man auch einer Panzerparade begeistert zu jubeln? Ein ganz anderes Publikum zieht das Hardly Strictly Musik Festival im Golden Gate Park an. Im weiteren Sinne spielen hier Bands, die aus dem Country- und Folk-Genre sind. Wirklich coole Atmosphaere und wir haben gespuert, wie es wohl damals am Ende der 60er gewesen sein muss. Ein Hauch von Nostalgie mit all den modernen Hippies…
Am Ende fuhren wir ueber die Golden Gate Bridge nach Hause umd dann beim besten Restaurant der Welt das leckerste Essen zu geniessen 🙂

Stadt und Land

Besuche auf der Haight Street sind immer wieder schön. Langlatschen, Käffchentrinken und eine gute Zeit haben mit vielen schrägen Vögeln.

Auch der Point Reyes ist nicht weit von uns entfernt und lässt einen die urbane Bay Area mit seinen vielen Menschen schnell vergessen.

Black Friday

Nach dem recht unkommerziellen Thanksgiving Donnerstag, kommt leider der größte Shoppingtag des Jahres: BLACK FRIDAY. Die Amerikaner können halt nicht anders. Wir wollten uns das ganze Treiben mal ansehen und sind in die Stadt, aber nicht so wie viele der Verrückten bereits um Mitternacht um die hottesten Deals der Town abzuräumen sondern gemütlich am Nachmittag. Es war voll! Sehr voll! Weihnachten ist schon überall ausgebrochen und alles dekoriert. Nicht wirklich kitschig, sondern recht geschmackvoll muss man sagen.
Den Kaptitalismusfeiertag No. 1 nutzte auch die hiesige Occupy Bewegung, um darauf aufmerksam zu machen, wie sinnlos man häufig konsumiert: Today’s gift – tomorrow’s landfill. Und es stimmt einfach, Konsum macht nicht wirklich glücklich, der neueste Ipod macht einfach nicht glücklich. Ist natürlich alles ein schöner kleiner Spass, aber ohne Freundschaft, Familie und Anerkennung und Erfüllung im Beruf ist der beste Konsum nichts wert. Amen!
Es war also insgesamt eine interessante Mischung aus Shopping, Weihnachten und Demos. Erlebt man so nicht oft!

California Brotherhood

Moritz hat uns in der letzten Woche besucht und obwohl er nur recht kurz hier war, haben wir eine Menge coole Sachen gemacht. Direkt am Anfang ging es nach LA: Hollywood und Venice und vor allem die Ink-N-Iron Tattoo und Hotrod Convention auf der Queen Mary in Long Beach. Zurück ging es über Santa Barbara und San Luis Obispo. Danach die Tage ein paar Trips nach San Francisco mit Mötley Crüe Konzert und Clubbesuch. Alles in allem ein großer Spass, der natürlich mal wieder viel zu schnell vorbei war. Aber wie haben es die Eltern so gut beigebracht: Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.

It was Halloween!

Diese Woche war viel zu tun, so dass ich erst jetzt dazu komme einen kleinen Bericht über unser ausgedehntes Halloween Wochenende zu verfassen. Das ist auf jedenfall ein ganz anderes Kaliber als in Deutschland und die Leute freuen sich schon lange vorher. Es machen sogar extra Läden auf, in denen man sich lebensnahe Horrorpuppen für die Dekoration kaufen kann. Unser Wochenende startete langsam in der Academy of Sciences, wo jeden Donnerstag eine Party statt findet, aber halt an diesem Tag mit Verkleidung. Es ist schon ganz cool mit einem Drink durch das Museum zu gehen und Dinosaurier Skelette bei lauter Musik zu betrachten. Besonders Sandra fand es gut, als einer der DJs – der sonst bei einer Goth-Party auflegt – von der deutschen Band And One etwas spielte. Fast wie zu Hause…

Freitags waren wir dann bei unseren Freunden Janina und Olli zu einer Kostümparty eingeladen. Was anfangs etwas reserviert anfing, lockerte sich nach ein paar kalten Getränken zunehmendst und am Ende tanzten die Leute durch die kleine Wohnung. Ein großer Spaß! Irgendwie hatte ich am nächsten nur das Gefühl, dass ich mit meinem Kopf irgendwo angestoßen sein musste, denn der brummte so merkwürdig am nächsten Tag…

…aber keine Müdigkeit vorschützen auf zur nächsten Sause: Diesmal hatten wir die Bande von Untoten, verrückten Doktoren, Fliegen, alten Griechinnen und Hexen zu uns geladen, um uns gedanklich auf den Abend im Stadtteil Castro in San Francisco einzustimmen. Dieser Stadtteil wurde uns für Halloween von Sandras Frisör empfohlen und sie sollte recht behalten. Wir waren nur etwas früh dran zunächst, aber wenn man mit einer Bande von Verkleideten eine Bar stürmt, wird das automatisch lustig. Nach und nach kamen aber die Leute in den verrücktesten Kostümen, wovon interessanter Weise die meisten Männer waren 😉 Hierbei war es aber auf jendenfall mal eine ganz interessante Erfahrung von Männern als Beute für den Abend betrachtet zu werden. Ein Gefühl, was in der Hetendisco wahrscheinlich nur die Frauen haben. Wir blieben aber alle tugendhaft und genossen die ausgelassene Partystimmung und die günstigen Getränke. Manche von uns vielleicht ein oder zwei zu viel, aber auch egal 🙂

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