Elternalarm ;-)

150508 Eltern KauaiDen lieben Eltern hat es im letzten Herbst so gut gefallen, dass sie direkt wieder auf der Matte standen. Aber wer will es ihnen veruebeln: Schnorcheln, kuehle Drinks und Schildkroeten machen halt auch Spass :-).
150508 Eltern Kauai1Ein Wochenende haben wir gemeinsam auf Kauai verbracht. Wirklich so ein ganz anderer Vibe. Wir hatten eine tolle Zeit!

Maui

Road to Hana! Leider kann man das Youtube-Video nicht in Deutschland sehen, weil ich die Hintergrundmusik mit der falschen Lizenz gewaehlt habe. Argh!

IMG_7561-7563_hdr_shadowRoad to Hana IMG_7638_shadowStrand mit schwarzem Sand
IMG_7582-7584_hdr_shadowDschungel IMG_7689_shadowWir haben ein kleines Bad genommen 🙂
IMG_7701_shadowDie erste amtliche Spinne, die uns in Hawaii begegnet ist. IMG_7793_shadowHaleakala
IMG_7796_shadowOrchideen auf der Lavendelfarm P1030985_shadowRegenbogen am South Shore

Crater Lake und Lava Beds Monument

Anfang August ging es mit etwas Verspaetung mal auf eine Reise in den Norden. Die Kupplung von Teddy hatte entschieden aufzugeben. Leider teuer, aber was will man machen. Am Mt. Shasta vorbei fuhren wir in den Crater Lake National Park. Ein Vulkankrater, der durch einen Ausbruch vor 7000 Jahren entstanden ist und sich nur mit Schmelzwasser fuellt. Das Wasser hat dadurch ganz besondere Reinheit und Eigenschaften. Leider gibt es nur einen komplizierten Zugang zum Wasser selbst und dann soll es auch noch sehr kalt sein. So ging es mehr um das Bestaunen des Sees. Das war aber wirklich beeindruckend. Nach zwei Naechten fuhren wir, wie letztes Jahr, zum Lava Beds National Monument. Der geneigte Leser erinnert sich vielleicht an den Bericht zu den Lava Tubes von 2011. Hier kann man vor allem die Ruhe ganz toll geniessen. Wir hatten zudem auch noch das Glueck an einem der abgschiedensten Plaetze in ganz Kalifornien zu sein, als diese grosse Sternschnuppennacht war. Wirklich echt beeindruckend! Der Abschluss der Tour war der McArther-Burney State Park mit einem tollen Wasserfall.

Coyote Beautiful

Frisch aus dem Yosemite zurueck und immer noch mit den Gedanken bei der Natur. Im letzten August war es hier wirklich unmenschlich voll, aber diesmal war es sehr entspannt. Das Wetter war fabelhaft und die Wasserfaelle zigmal staerker als im Spaetsommer. Der Tioga-Pass ist zwar noch nicht offen, dafuer muss erst vor kurzem die Strasse zum Glacier Point geoeffnet worden sein nach dem Winter. Wir sind gewandert, haben fantastische Ausblicke genossen, 100 Wasserfallfotos gemacht und einen echten Koyoten am Wegesrand getroffen. Wir wussten vorher gar nicht wie die Brueder aussehen. Irgendwie wie eine Mischung aus Husky und Wolf – vor allem plueschiger als wir dachten.

Campen im Kings Canyon & Sequoia Nationalpark

In der letzten Woche waren wir das erste mal zum Zelten in einem Nationalpark. Verena und Erik schlugen dafĂŒr die abwechslungsreichen
Kings Canyon und Sequoia Parks vor. Die Fahrt fĂŒhrte uns von Berkeley durch die brĂŒtend heiße Mitte von Kalifornien in die Berge. Unser Zeltplatz mit dem passenden Namen Sunset lag zwar bei ca. 2000m, jedoch war es hier auch tagsĂŒber noch sehr heiß. Die NĂ€chte zum GlĂŒck angenehm kĂŒhl. Am ersten Abend grillten wir, was an sich nicht besonders spekatulĂ€r wĂ€re, jedoch eine recht lustige Wende fand, als wir es in unserem MĂŒll auf einmal rascheln hörten und wir einen WaschbĂ€r mit den Überresten eines Omelettes, was wir auf der Fahrt nicht gegessen hatten, weglaufen sahen. Putziges Tierchen, muss man schon sagen. Jetzt wurde uns die Bedeutsamkeit der dicken metallenen BĂ€renboxen noch mehr bewusst und wir verstauten unseren Kram rigoroser in der Kiste. Ein WaschbĂ€r ist eine Sache, aber ein SchwarzbĂ€r eine andere! Den wollten wir nicht unbedingt anlocken.
Am nĂ€chsten Tag sind wir dann durch den Sequoia Park gewandert. Hier gibt es einige der dicksten BĂ€ume der Welt (ĂŒber 30m Umfang!). Auf der Wanderung haben wir ein Reh mit seinem Jungen gesehen. Als wir nĂ€her kamen, kauerte sich das Kitz ganz eng an den Boden vor Angst. Das sah wirklich herzzerreissend aus. Wir sind dann schnell weiter, damit sich die beiden nicht noch mehr fĂŒrchten mussten. Am Nachmittag ging es in die Crystal Cave mit tollen Tropfsteinformationen.
Den zweiten Tag verbrachten wir im Kings Canyon Park direkt nebenan. Hier gibt es viel weniger Wald und alles wirkt deutlich schroffer. In der Mittagshitze sind wir einen recht steilen Weg in die Berge hinauf gelaufen, bis wir nicht mehr konnten, haben Rast gemacht, jedoch den versprochenen Aussichtspunkt auch nach 2h nicht erreicht (sollte man nach ca. 1h erreichen). Gutes Workout gegen den inneren Schweinehund! Zur AbkĂŒhlung ging es dann in den Lake Hume.
Am letzten Tag gab es dann eines der Highlights. Auf einer Lichtung vor einem Wald waren wilde BĂ€ren zu sehen. Zum GlĂŒck weit genug entfernt, um uns nicht gefĂ€hrlich sein zu können. Ein toller Anblick!